Ihr komplettes Vorsorge-Paket: Anleitungen & ausfüllbare Vorlagentexte
Ihr Vorsorge-Paket: Sicherheit und Klarheit auf Knopfdruck
Treffen Sie eine der wichtigsten Entscheidungen Ihres Lebens nicht allein und nicht mit unsicheren Vorlagen aus dem Internet. Als Facharzt für Anästhesiologie mit langjähriger Erfahrung in der Intensivmedizin weiß ich aus der täglichen Praxis, worauf es im Ernstfall ankommt.
Deshalb stelle ich Ihnen hier mein komplettes Vorsorge-Paket zur Verfügung – entwickelt, um Ihnen und Ihrer Familie maximale Sicherheit zu geben:
- Vollständige Anleitungen (PDF): Ich führe Sie persönlich durch jedes Dokument. Sie erhalten meine detaillierten Erklärungen zu jedem Baustein, damit Sie die Tragweite Ihrer Entscheidungen wirklich verstehen – genau wie im Buch.
- Direkt ausfüllbare Vorlagen (Word): Sparen Sie sich Stunden mühsamer Arbeit. Sie erhalten saubere, druckfertige Dokumente, in die Sie nur noch Ihre Entscheidungen eintragen. Kein Kopieren, kein Formatierungs-Chaos. Einfach ausfüllen, drucken, sicher sein.
Das Fundament für Ihre Entscheidung

Diese Vorlagen sind hochwirksame Werkzeuge. Ihre volle und sichere Wirkung entfalten sie jedoch erst, wenn man das medizinische und juristische ‚Warum‘ hinter jeder Klausel versteht.
Wenn Sie mein Buch „Selbstbestimmt bis zuletzt“ bereits gelesen haben, wissen Sie genau, wie entscheidend dieses Fundament ist. Sie sind bestens vorbereitet. Als Dankeschön für Ihr Vertrauen finden Sie weitere Informationen und die im Buch versprochenen Materialien im exklusiven Leser-Bereich am Ende dieser Seite.
Wenn Sie neu hier sind, möchte ich Ihnen als Arzt dringend empfehlen: Nutzen Sie die Werkzeuge, aber eignen Sie sich auch das Wissen an, um sie sicher zu beherrschen. Das Buch ist die unverzichtbare Gebrauchsanweisung, die den Unterschied macht.
Ein Blick in den Werkzeugkasten: Was Sie erwartet
Auszug: Die Patientenverfügung
Einleitung und Anleitung zu Ihrer Patientenverfügung
Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie halten nun das praktische Ergebnis Ihrer Reise in den Händen: eine Werkzeugkiste, mit der Sie eine Patientenverfügung erstellen können, die das klare, unmissverständliche und rechtssichere Echo Ihrer eigenen Stimme ist.
Diese Werkzeugkiste ist grundlegend anders aufgebaut als einfache Formulare aus dem Internet. Sie basiert auf den strengen Anforderungen der deutschen Rechtsprechung und meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Intensivmediziner.
Die drei Säulen dieses Formulars:
- Situationsbezogen statt pauschal: Sie treffen Ihre Entscheidungen getrennt für klar beschriebene Situationen.
- Differenziert statt „alles oder nichts“: Sie entscheiden für jede Maßnahme gesondert und können das mächtige Werkzeug des „therapeutischen Versuchs“ nutzen.
- Verankert in Ihren persönlichen Werten: Ihre Werteerklärung steht am Anfang und dient als Interpretationshilfe für das gesamte Dokument.
Ein letzter, wichtiger Hinweis: Die besonderen Werkzeuge für Ihre Sicherheit
In der Hitze des Gefechts auf einer Intensivstation entstehen Konflikte oft nicht aus bösem Willen, sondern aus Unsicherheit. Um diese Unsicherheit zu minimieren, habe ich in dieses Formular einige besondere Werkzeuge eingebaut. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass Sie deren Zweck verstehen.
Die drei juristischen „Sicherheitsgurte“ im Schlussbaustein (Baustein 7): Am Ende Ihrer Verfügung finden Sie drei besonders mächtige Klauseln, die Sie wie einen Sicherheitsgurt für den Ernstfall verstehen sollten:
- Der optionale „Sicherheitsgurt“ für den Konfliktfall: Diese Klausel regelt proaktiv, wie bei der schwierigsten Frage – Ihrer Einwilligungsfähigkeit – im Konfliktfall verfahren werden soll, und stärkt Ihre Vertretungsperson.
- Der optionale „Aufklärungsverzicht“: Diese Klausel stärkt die Bindungswirkung Ihrer Verfügung, indem sie klarstellt, dass Sie sich als ausreichend aufgeklärt betrachten.
- Die „Transfer-Klausel“ für Gewissenskonflikte: Diese Klausel gibt eine klare Anweisung für den Fall, dass ein Arzt sich weigert, Ihrem Willen zu folgen.
Weitere wichtige Optionen im Formular: An anderen Stellen finden Sie zudem diese wichtigen Werkzeuge:
- Der Wunsch nach Beistand (in Baustein 6): Weil der Mensch mehr ist als sein Körper, ermöglicht Ihnen diese optionale Klausel, Wünsche für seelsorgerlichen oder spirituellen Beistand festzulegen.
- Die Bestätigung Ihres Willens (in Baustein 8): Um dem häufigen Einwand „Die Verfügung ist ja schon alt!“ vorzubeugen, ermöglicht Ihnen das Formular, Ihren Willen durch eine regelmäßige, erneute Unterschrift zu bekräftigen.
Sie werden sehen: Viele dieser besonderen Werkzeuge sind optional. Das ist der letzte und wichtigste Ausdruck Ihrer Selbstbestimmung. Lesen Sie die Erklärungen vor jedem Baustein sorgfältig und treffen Sie dann Ihre ganz persönliche Wahl.
So nutzen Sie diese Werkzeugkiste: Eine Anleitung
Im Folgenden finden Sie die praktischen Textbausteine, die Sie für Ihre eigenen Dokumente übernehmen können.
- Text zwischen Trennlinien: Alle Formulierungen, die für Ihre Verfügung bestimmt sind, sind optisch hervorgehoben.
- Kursiver Text in den Vorlagen: Anweisungen an Sie (z. B. [Bitte ankreuzen]) sind kursiv gedruckt und werden nicht in das finale Dokument übernommen.
- Normaler Text: Erklärungen von mir stehen wie gewohnt im normalen Fließtext.
Nehmen Sie sich nun die Zeit, die Bausteine Schritt für Schritt durchzugehen. Dies ist der Moment, in dem Ihre Werte zu Ihrem Willen werden.
Baustein 3 (Teil 2: Situation B)
Erklärender Begleittext (nicht zu kopieren):
Der folgende Block behandelt die Situation, in der der Tod zwar absehbar ist, aber noch Wochen oder Monate entfernt sein kann (z. B. bei einer fortgeschrittenen Krebserkrankung).
Die besondere Bedeutung des therapeutischen Versuchs: Gerade in dieser Phase können neue, behandelbare Komplikationen auftreten (z. B. eine Lungenentzündung). Der therapeutische Versuch ist hier ein wertvolles Werkzeug: Er erlaubt es Ihnen, einer Behandlung für einen begrenzten Zeitraum zuzustimmen, um zu sehen, ob sie eine Besserung bringt, ohne sich auf eine dauerhafte Lebenserhaltung festzulegen.
Situation B: Endstadium einer unheilbaren Krankheit
Ich befinde mich im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit (z. B. einer Krebserkrankung im Endstadium), auch wenn der genaue Todeszeitpunkt bisher nicht absehbar ist.
Optional: Mein Wunsch nach einem therapeutischen Versuch für diese Situation. Wenn Sie für diese Situation zunächst einen umfassenden Behandlungsversuch wünschen, bevor Ihre nachfolgenden Einzelanweisungen greifen, kreuzen Sie bitte dieses Feld an und füllen Sie die folgenden Punkte aus, sonst streichen Sie diese:
□ Ich wünsche, dass zunächst alle medizinisch sinnvollen und indizierten lebenserhaltenden Maßnahmen als therapeutischer Versuch durchgeführt werden. Dieser Versuch ist an die folgenden Bedingungen geknüpft:
- Für einen Zeitraum von maximal [z. B. 14] Tagen
- Mit dem klar definierten Therapieziel (z. B. Wiedererlangung der Fähigkeit, ohne fremde Hilfe zu atmen)
- Die finale Einschätzung darüber, ob dieses Ziel erreicht wurde, obliegt:
□ meiner benannten Vertretungsperson nach ausführlicher ärztlicher Aufklärung.
□ zwei unabhängigen Fachärztinnen oder Fachärzten.
Meine detaillierten Anweisungen: Sollte der oben definierte therapeutische Versuch nicht zum Ziel führen oder von mir nicht gewünscht sein, gelten für diese Situation die folgenden Einzelanweisungen:
Wiederbelebung: □ Ja □ Nein
Künstliche Beatmung: □ Ja □ Nein
Künstliche Ernährung/Flüssigkeit: □ Ja □ Nein
□ stimme ich zu, wenn dies der Linderung von Beschwerden dient
Dialyse (Blutwäsche): □ Ja □ Nein
Gabe von Antibiotika: □ Ja □ Nein
□ stimme ich zu, wenn dies der Linderung von Beschwerden dient.
Gabe von Blut/Blutbestandteilen: □ Ja □ Nein
□ stimme ich zu, wenn dies der Linderung von Beschwerden dient.
Dies ist nur ein kleiner Einblick. Die vollständige, ausfüllbare Vorlage erhalten Sie kostenlos in unserem Vorsorge-Paket.
Auszug: Die Vorsorgevollmacht
Textbausteine für die Vorsorgevollmacht
Erklärender Begleittext (nicht zu kopieren):
Sie haben sich für den Goldstandard der Selbstbestimmung entschieden. Die folgende Vorlage ist der praktische Baukasten, um diesen Weg rechtssicher und nach Ihren Wünschen zu gestalten.
Sie ist bewusst anders aufgebaut als viele einfache Formulare, denn sie ist auf maximale Handlungsfähigkeit und auf den neuesten Stand der Gesetzgebung (gültig seit 2023) ausgerichtet.
Die wichtigsten Weichenstellungen in diesem Formular – kurz erklärt:
Bevor Sie mit dem Ausfüllen beginnen, möchte ich Sie auf die wichtigsten „Weichenstellungen“ in diesem Formular hinweisen. Bitte lassen Sie sich von den juristischen Begriffen nicht abschrecken – ihr Zweck ist ein ganz praktischer: Ihre Vertrauensperson im Ernstfall nicht vor verschlossenen Türen stehen zu lassen.
Der Umfang der Vollmacht (Baustein 2): Hier legen Sie die grundlegenden Aufgabenbereiche fest. Teil hiervon sind zwei wichtige Punkte für eine zeitgemäße Vorsorge:
- Die Gestaltung der persönlichen Lebensumstände: Diese Klausel ist ein Herzstück der Verfügung. Sie ermächtigt Ihre Vertretungsperson, nicht nur Ihre Gesundheit und Ihr Vermögen zu verwalten, sondern auch für Ihre Lebensqualität zu sorgen.
- Der Umgang mit dem digitalen Nachlass: In unserer digitalen Welt ist dieser Punkt unerlässlich, um Ihrer Vertretungsperson vollen Zugriff zu gewähren.
Die entscheidenden Sonderbefugnisse (Baustein 3): Dies ist der juristisch wichtigste Abschnitt. Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2023 müssen zwei Befugnisse explizit in der Vollmacht genannt werden, damit Ihre Vertretungsperson im Konfliktfall handlungsfähig bleibt:
- Die Einwilligung in gefährliche Heilbehandlungen.
- Die Einwilligung in freiheitsentziehende Maßnahmen.
Das Ankreuzen dieser optionalen Punkte ist für die Handlungsfähigkeit Ihrer Vertretungsperson von entscheidender Bedeutung.
Besondere juristische Klauseln (Baustein 4): Hier finden Sie
die Experten-Option der Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB. Diese potenziell „gefährliche“ Klausel sollte nur bei absolutem Vertrauen erteilt werden.
Geltung und persönliche Weisungen (Baustein 4): Hier regeln Sie unter anderem, ob die Vollmacht über den Tod hinaus gelten soll, und können persönliche Wünsche an Ihre Vertretungsperson formulieren.
So nutzen Sie diese Werkzeugkiste: Eine Anleitung
- Text im durch Trennlinien markierten Block: Alle Formulierungen, die für Ihre Vollmacht bestimmt sind, befinden sich zwischen den beiden Linien.
- Kursiver Text im Block: Anweisungen an Sie (z. B. [Bitte ankreuzen]) sind kursiv gedruckt und werden nicht in das finale Dokument kopiert.
- Normaler Text: Erklärungen von mir stehen im normalen Fließtext außerhalb der Trennlinien.
Nehmen Sie sich nun die Zeit, die Bausteine Schritt für Schritt durchzugehen.
Baustein 3: Die entscheidenden Sonderbefugnisse (Die
‚Generalschlüssel‘)
Erklärender Begleittext (nicht zu kopieren):
Der folgende Block enthält die juristisch wichtigsten Klauseln Ihrer gesamten Vorsorgevollmacht. Bitte lassen Sie sich von den juristischen Formulierungen nicht abschrecken. Ihre Funktion ist eine ganz praktische: Sie sollen verhindern, dass Ihre Vertrauensperson im Ernstfall durch gesetzliche Hürden blockiert wird.
- Zu Punkt 3.1 (Schweigepflicht): Diese Klausel ist die „Eintrittskarte“ für jedes Arztgespräch. Ohne sie darf kein Arzt mit Ihrer Vertretungsperson über Sie sprechen.
- Zu Punkt 3.2 (Gefährliche Heilbehandlungen): Diese Klausel ist Ihre wichtigste Absicherung für den Konfliktfall. Grundsätzlich gilt: Sind sich Ihre Vertretungsperson und das ärztliche Team über die Umsetzung Ihrer Patientenverfügung einig, ist keine gerichtliche Genehmigung für einen Behandlungsabbruch nötig.
Aber was passiert bei Uneinigkeit? Ohne diese explizite Klausel müsste das Gericht Ihre Vertrauensperson erst in einem förmlichen und oft wochenlangen Verfahren zur Betreuerin oder zum Betreuer für diese spezielle Aufgabe bestellen. Obwohl in der Regel dieselbe Person bestellt wird, würde sie ab diesem Moment als gerichtlich kontrollierter Amtsträger handeln – ein bürokratischer Umweg, der die private Natur der Vorsorgevollmacht untergräbt.
Mit dem Ankreuzen dieser Klausel geben Sie Ihrer Vertrauensperson die unmissverständliche Legitimation, als private Bevollmächtigte zu handeln. Sie stellen sicher, dass sie auch im Konfliktfall die anerkannte Vertreterin Ihres Willens bleibt und den Streit direkt und ohne den Umweg über eine Betreuerbestellung vor Gericht klären kann.
- Zu Punkt 3.3 (Freiheitsentziehende Maßnahmen): Das Gleiche gilt für den Pflegealltag. Für die Einwilligung in Maßnahmen wie für Bettseitenteile ist eine gerichtliche Genehmigung erforderlich – es sei denn, Sie erlauben dies hier ausdrücklich. Ohne
Ihr Kreuz an dieser Stelle wäre Ihre Vertretungsperson im Konfliktfall ebenfalls gezwungen, den Umweg über eine Betreuerbestellung zu gehen.
Sonderbefugnisse:
3.1 Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht
□ Ich entbinde alle mich behandelnden Ärztinnen, Ärzte und nichtärztliches Personal gegenüber meiner bevollmächtigten Person vollumfänglich von ihrer Schweigepflicht.
3.2 Einwilligung in gefährliche Heilbehandlungen
(§ 1829 BGB). [Bitte ankreuzen, um die Handlungsfähigkeit Ihrer Vertretungsperson auch im Konfliktfall zu sichern.]
□ Die Vollmacht umfasst die Befugnis, in alle Untersuchungen meines Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einzuwilligen, die Einwilligung zu verweigern oder sie zu widerrufen. Diese Befugnis gilt ausdrücklich auch dann, wenn die begründete Gefahr besteht, dass ich aufgrund der Maßnahme sterbe oder einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleide.
3.3 Einwilligung in freiheitsentziehende Maßnahmen (§ 1832 BGB). [Bitte ankreuzen, um die Handlungsfähigkeit Ihrer Vertretungsperson im Pflegefall zu sichern.]
□ Die Vollmacht umfasst auch die Einwilligung in eine Unterbringung, die mit Freiheitsentziehung verbunden ist (z. B. in einer geschlossenen Abteilung einer Klinik), sowie in sonstige freiheitsentziehende Maßnahmen im Rahmen eines Heim- oder Klinikaufenthalts (z. B. Bettseitenteile, Fixierungen, sedierende Medikamente), sofern dies zur Abwendung einer erheblichen Selbstgefährdung erforderlich ist.
Dies ist nur ein kleiner Einblick. Die vollständige, ausfüllbare Vorlage erhalten Sie kostenlos in unserem Vorsorge-Paket.
Auszug: Die Betreuungsverfügung
Vorlage: Die Betreuungsverfügung (Ihr „WER“ – Plan B)
Erklärender Begleittext (nicht zu kopieren):
Liebe Leserin, lieber Leser,
diese Vorlage dient dazu, Ihre Wünsche für den Fall festzuhalten, dass ein Gericht eine gesetzliche Betreuung für Sie einrichten muss. Wie wir in der Einleitung zu diesem Anhang besprochen haben, kann dies zwei Gründe haben:
- Die Betreuungsverfügung ist Ihr bewusster Plan A: Sie haben sich bewusst für den Weg der gerichtlichen Kontrolle entschieden, weil Sie niemanden mit der umfassenden Macht einer Vorsorgevollmacht ausstatten möchten oder können.
- Die Betreuungsverfügung ist Ihr Sicherheitsnetz (Plan B): Sie haben bereits eine Vorsorgevollmacht erstellt und nutzen dieses Dokument als zusätzliche Absicherung für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ihre Vollmacht unwirksam ist oder Ihre Vertrauensperson ausfällt.
Ganz gleich, aus welchem Grund Sie diese Vorlage nutzen: Das Ziel ist dasselbe. Sie geben dem Gericht einen klaren Fahrplan an die Hand und stellen sicher, dass Ihre Wünsche auch im Rahmen einer gesetzlichen Betreuung die oberste Richtschnur bleiben.
Die Macht Ihrer Wünsche: Wie Sie das Gericht anleiten
Eine Betreuungsverfügung ist eine direkte Willenserklärung an das Betreuungsgericht. Ihre darin geäußerten Wünsche haben für das Gericht eine sehr starke, nahezu bindende Wirkung.
Die wichtigsten Bausteine in diesem Formular – kurz erklärt:
- Die Auswahl und der Ausschluss von Personen (Baustein 2 und 3): Dies ist das Herzstück. Hier schlagen Sie dem Gericht die Person Ihres Vertrauens vor und können gleichzeitig Personen ausschließen, denen Sie nicht vertrauen.
- Ihre Wünsche zur Lebensführung (Baustein 4): Hier werden Sie zum Regisseur Ihrer eigenen Betreuung. Nutzen Sie die freien Textfelder, um dem Gericht und der Betreuungsperson klare Anweisungen zu geben.
- Die „Experten-Option“ für maximale Kontrolle (Baustein 4): Hier haben Sie die Möglichkeit, eine gerichtliche Genehmigung für Entscheidungen am Lebensende zu fordern. Bedenken Sie bei dieser Wahl aber bitte immer die möglichen negativen Konsequenzen, wie eine Leidensverlängerung durch die unvermeidliche Verzögerung!
So nutzen Sie diese Werkzeugkiste: Eine Anleitung
- Text im Block zwischen den Trennlinien: Alle Formulierungen, die für Ihre Verfügung bestimmt sind, befinden sich zwischen den Trennlinien.
- Kursiver Text im Block: Anweisungen an Sie (z. B. [Bitte ausfüllen]) sind kursiv gedruckt und werden nicht in das finale Dokument kopiert.
Ich wünsche Ihnen nun die nötige Ruhe und Klarheit, Ihre Wünsche für das Gericht so zu formulieren, dass sie ein starkes und unmissverständliches Zeugnis Ihrer Persönlichkeit sind.
Dies ist nur ein kleiner Einblick. Die vollständige, ausfüllbare Vorlage erhalten Sie kostenlos in unserem Vorsorge-Paket.
Ihr direkter Zugang als Leser meines Buches
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und den Kauf meines Buches! Wie versprochen, finden Sie weiter unten den direkten und unkomplizierten Zugang zu allen Vorlagen.
Ein optionaler, kostenloser Service für Sie:
Die Gesetze zur Vorsorge können sich ändern. Wenn Sie wünschen, informiere ich Sie zukünftig über wichtige Aktualisierungen der Vorlagen und gebe Ihnen Bescheid, sobald mein nächstes Buch zum Thema Sterbehilfe erscheint. Tragen Sie sich hierzu einfach unverbindlich in meinen exklusiven Leser-Verteiler ein.
Ihr versprochener Direkt-Download: Der Vorsorge-Baukasten
Für maximalen Komfort können Sie das gesamte Paket als eine einzelne ZIP-Datei herunterladen.
Oder laden Sie die Dateien einzeln herunter:
1. Patientenverfügung
2. Vorsorgevollmacht
3. Betreuungsverfügung

